Veranstaltungskritiken

Würdigung vergangener Veranstaltungen in der Kneipenbühne:

2017 06.05.

Melanie Dekker

Melanie Dekker spielte zuletzt im gut besetzten O’wei. Die sympathische Gitarristin und Sängerin aus dem kanadischen Vancouver begeisterte wie bei ihren beiden Kneipenbühnen-Konzerten in den Jahren 2010 und 2014 nicht nur mit wunderschönen Melodien, sondern auch mit Texten, die Hand und Fuß haben, die von Herzen kommen und den Verstand niemals außen vor lassen. 
Melanie alleine wirkte mit ihrer sympathischen Ausstrahlung, ihrer unglaublichen Routine und ihrer Herzlichkeit einfach umwerfend, ihre Begleitmusiker, die sich stets auf Augenhöhe mit ihr befanden, taten ein Übriges: Ihr Landsmann, der feinsinnige Perkussionist Elliot Polsky, legte mit einfallsreichen Grooves und einer geschmackvoll eingesetzten zweiten Gesangsstimme die mitreißende Basis, Keyboarder Sven Rowoldt steuerte wie schon beim letzten Auftritt die perfekten Tastensounds und brillante Soli bei.
Im Zugabeteil zeigte Melanie Dekker schließlich, dass sie auch wunderschön Klavier spielen kann und streute mit einem melancholischen Song „für ihre Mama“ sentimentale Gefühle unter die Zuhörer.