Was läuft

Trio Kusche

14.
Mär

Electric Blues aus Nürnberg Vinzent Kusche: Schlagzeug 
Michael Kusche: Gitarre, Gesang 
Jonny Pickel: Bass 
"Die Idee zum Trio kam mir, als wir mit 'Tears And Drops' beim 'Chicago Bluesfestival' auftraten.
Bei einer Nummer trommelte mein damals 19-jähriger Sohn Vinzent und erntete begeisterten Applaus.
Und jetzt läuft der Blues auch prima zu dritt - wir haben ein breit gefächertes Programm ausgewählt: schnörkelloser Shuffle von B.B. King und Freddie King, grooviger Soul-Blues von Ray Charles, klassische Bluesnummern von Willie Dixon und Howlin' Wolf, jazziges von Mose Allison und erdiges Slow-Blues-Feeling bei den Bluesballaden..."

Man erinnere sich (O'wei-Kritik Februar 2019):
Bis zum frühen Nachmittag des vergangenen Samstags war es nicht sicher, ob das"Trio Kusche" mit seinem in der "Windy City" erprobten absolut authentischen Chicagoblues in O'wei würde auftreten können: Die derzeit omnipräsente Grippe hat nämlich auch den Kontrabassisten Johnny Pickel erwischt. Michael Kusche, dem Bandleader, gelang es aber quasi in letzter Sekunde, einen Ersatzmann zu finden, und zwar den erst 18 Jahre alten Moritz Neukam – einen Musiker, dessen Namen man sich merken sollte, denn der Kerl wird seinen Weg machen. Kein Zweifel! Der Preisträger beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ stand, ohne je mit den Kusches (Vater und Sohn) zusammen geprobt zu haben, seinen Mann. Mehr noch, er groovte, als habe er schon immer in dieser Band gespielt. Und so fügte sich ein grandioses Gesamtbild zusammen: Die Kusches verstanden sich blind, der Sohn erwies sich als ein hervorragender Drummer, sein Vater – wie auch in den vielen O'wei-Auftritten in verschiedensten Formationen – als der mit Abstand schwärzeste Chicagoblues-Musiker Frankens, der Oberpfalz oder sogar Bayerns. Das ist meine (un)erhebliche Meinung. Auf dem Programm standen ganz vorzügliche Klassiker von Lowell Fulson über Junior Wells, J. D. Loudermilk, Mose Allison, Ray Charles und Willie Dixon bis zu B. B. King, dessen Gitarrenstil und Stimme Michael Kusche mit der Muttermilch eingesogen zu haben scheint. Wieder einmal – wie so oft: großartig. Schön, dass sich inmitten des allgemeinen Ignorantenschwachsinns solche Juwelen finden lassen! Die Kneipenbühne hängt sie sich gerne um den Hals.

Mehr zur Band: Trio Kusche

Datum:

14.03.20

Uhrzeit:

20:30 Uhr

Eintritt:

14 €

Noch freie Sitzplätze:

77