Was lief?

The Elephant Circus

14.
Mär

"Feinster Folkpop" (Dagmar Golle / Bayern3)
"Zündfunk Charts Platz 13" (Bayern2)
"Lokalhelden" (egoFM)
"Band der Woche" (Bayern3)

Presse:

localcalling.de (12/2013):
"Das Elefanten Orchester ist schon wieder Geschichte, der Zirkus bleibt. Warum auch nicht? Uli Tsitsos und Kumpanen haben eine scheinbar endlose Kreativität, da dürfen gerne im Jahrestakt Alben folgen. Ob mit Orchester oder ohne. Vor allem wenn es so schöne Alben werden wie „Fly, Sweet Bird, Fly“. Die Platte steckt zwischen der EP des Orchesters, mit seinen Streichern und vertrackten Songstrukturen und dem eingängigen Vorgänger „The Great R’n'R Swindlers“. Da treffen Americana, Pop, Folk und Weltmusik aufeinander, nehmen sich tröstend in die Arme, tanzen vergnügt umeinander, klopfen sich freundschaftlich auf die Schultern oder blicken gemeinsam aufs Meer.

So melancholisch, wie man Uli Tsitsos sonst kennt, wirkt die neue Platte erstaunlich selten. „On A Sunny Day“ klingt mit seinen aufgeweckten Violine- und Klaviermelodien wie ein sonniger Tag. „Dream Like Love“ hüpft herum wie die schnellen Herzschläge beim ersten Kuss. „Blind“, der Opener, legt sogar mit verzerrten und spritzigen Gitarren los. „From The Dust“ fegt mit schnellen Violinen und einem Gitarrensolo über den Hörer hinweg.
Melancholie und Sanftheit darf natürlich trotzdem nicht fehlen: „Treasure Of The Heart“ könnte man fast als kitschige Klavierballade bezeichnen, wäre da nicht Uli, der den Song mit seiner Stimme erdet. „Song Of The Angels“ wirkt sphärisch, abgehoben. Das Kopfkino springt bei Elephant Circus Songs immer wieder an, lässt den Hörer noch ein Weilchen lächelnd zurück.
Wie bereits im Interview für unsere zweite Print-Ausgabe versprochen, tummeln sich auf „Fly, Sweet Bird, Fly“ jede Menge Gäste: Banjo, Saxophon, Akkordeon, Cello und und und. Gut, dass sie alle notiert wurden, denn auf CD fügt sich alles so wunderbar in das Gesamtbild ein, dass es gar nicht groß aus dem Rahmen fällt, wenn in „Croatia“ plötzlich Flöten mitspielen.
Insgesamt ist „Fly, Sweet Bird, Fly“ das stimmigste, was Uli und Mitstreiter bisher ablieferten. Das Orchester war ein tolles Experiment, aber mit seinem Zirkus ist er doch am besten. Das neue Album ist wohl das schönste, was die Band je veröffentlicht hat."

Musikjournalist Peter Gruner in den Nürnberger Nachrichten (04/2013):
"Wenn man bei The Elephant Circus spontan auch eher an einen trendgerechten Gypsy-Balkan-Zirkus-Mix denken mag, so bewegen sich die Nürnberger doch seit jeher souverän zwischen Americana, Folk, Indie und Pop. (...) Das aktuelle Album "Fly, sweet bird, fly" verbindet die Qualitäten des geradlinigen Debuts "The Great Rock'n'Roll Swindlers" mit den schwelgerischen Streichersounds der nachfolgenden EP "The Elephant Circus Orchestra" aufs stimmigste. Hier singt der Verstoßene, Getriebene, der versucht sich mit seinem Schicksal zu arrangieren. Dabei wurzelt die Musik der Elefanten in der Tradition gleichermaßen, wie sie offen ist für neue Strömungen. Uli Tsitsos Held Bruce Springsteen scheint immer wieder durch, genauso wie Dylan oder Tim Buckley, aber auch experimentellere Neo-Folker wie Grizzly Bear oder Dan Mangan." 

NTRO #201 (2012):
"Neues von Uli Tsitsos, dem Frontmann der unverwüstlichen deutschen Emo-Institution Hutpferdemänner: Ganz dem fortschreitenden Alter entsprechend, hat sein neues Outfit mehr mit Big-Band-Folk und losgelassenen Songstrukturen zu tun, funktioniert damit aber prächtig. Fünf Songs von einer cinematografischen Güte, die Get-Well-Soon-Fans aufhorchen lassen sollte."

localcalling.de (06/2012):
"Dennoch ist das The Elephant Circus, was hier spielt. Das merkt man daran, dass der Sound gar nicht so anders klingt als auf vorhergehenden Platten. Man bewegt sich zwischen Folk, Pop und Americana, pflegt die leisen und ruhigen Klänge, legt Wert auf künstlerischen Anspruch. Eingängigkeit und eindeutige Muster stehen dafür diesmal etwas weiter hinten an. Es ist eine Platte, in die man sich hinein hören muss, fast hinein kämpfen. Und genau hier wirken die sanften Streicher Wunder, die den Hörer immer wieder an die Hand nehmen und tief hinein in die frisch gestrichenen Klanglandschaften führen. Quasi sanfte und vollkommen relaxte weiße Kaninchen auf dem Weg in ihren Bau."

NEUE SZENE (04/2012):
"Und noch ein alter Bekannter, der es in der Ferne krachen lässt: Ex-Hutpferdemann Uli Tsitsos hat in Nürnberg ein exquisites Ensemble um sich geschart, bei dem neben Bass-Gitarre-Schlagzeug auch Klavier, Streicher und diverse Percussions bis hin zu Tablas zum Einsatz kommen. Die fünf Songs sind eher der Whisky am Ende eines langen Tages als der Sonnenaufgang nach einer durchtanzten Nacht und - believe it or not - hin und wieder klingt der Gute sogar leicht nach Bob Dylan. Im Winter soll ein ganzes Album folgen, das laut Uli dann auch wieder die Säge aus dem Schuppen holt. Wir sind gespannt und: always pleased to meet you!"

The Elephant Circus

Datum:

14.03.15

Uhrzeit:

20:30 Uhr

Eintritt:

12 €

Noch freie Sitzplätze:

0