Was lief?

Werner Gerl

16.
Nov

Das Verbrechen hat seine Tücken, wie viele ambitionierte Laien-Kriminelle feststellen mussten. So hat tatsächlich einmal ein Bankräuber die Beute auf sein Konto überweisen lassen. Mit den Fallen und Fangstricken des Verbrechens kämpfen auch viele Figuren in „Humord“. Schnell mopst man als dialektgeplagter Ossi in der niederbayerischen Diaspora die falschen Kleinode, wenn man die Anweisungen des Chefs, eines bayerischen Urviechs, in die falschen Gehörgänge bekommt. Und auch das raffinierte Miststück, das die Braut des Ex zu vergiften trachtet, merkt die Schwere dieses Unterfangens, wenn man in einem extrem engen sexy Kleidchen gefangen ist.
Im ewigen Kampf Gut gegen Böse triumphiert gelegentlich auch einmal der Schurke, sicherlich aber nicht, wenn die weiß-blaue Variante von Sherlock Holmes mit Gamsbart und Lodenjanker auf Verbrecherjagd geht. Da bleibt kein Auge trocken und keine Spürnase ohne Schnupftabak.
Das Programm bietet Sketche rund um die ganze Welt des Krimis, mal mörderisch und blutig, mal hinterfotzig und abgedreht, mit einer köstlichen Pointe warten aber alle auf. Eine Mordsgaudi für jeden, der Kabarett und Krimi liebt.

Das Ensemble

Werner Gerl schrieb er für diverse Satire-Magazine sowie das satirische WiesnABC, das wochenlang im BR zur Oktoberfestzeit präsentiert wurde. Als Kabarettist hat er rund 500 Auftritte im ganzen deutschsprachigen Raum absolviert mit Solo-Programmen wie „Ich sterbe mich tot vor gelacht“ und „Bavaria’s next Top-Model“. Dafür hat er diverse Kabarettpreise erhalten wie den Stockstädter Römerhelm. Gerl schreibt auch München-Krimis und Krimikomödien fürs Theater.
Der Quoten-Ossi Jörg Hartmann wurde in Weimar geboren und absolvierte seine Schauspielausbildung am „Münchner Schauspielstudio“. Seit 2000 ist er als freischaffender Schauspieler tätig. Neben vielen Kurzfilmen war er auch in TV-Episodenrollen (ZDF, ARD) zu sehen, u.a. spielte er im „Marienhof“ und in „Aktenzeichen XY ungelöst“ sowie in diversen Werbespots. Aktuell ist er Ensemblemitglied bei „Reizwerk“ in München, wo er in den Produktionen „Unbeschreiblich weiblich“ und „Der Absacker“ zu sehen ist.
Sandra Obermeier besuchte von 2009 bis 2012 die Schauspielschule München, um das Handwerk der Schauspielkunst und vor allem die deutsche Hochlautsprache zu erlernen, was für eine waschechte Niederbayerin eine echte Herausforderung war. Ferner schreibt sie an ihrem Solo Kabarett Programm und spielt bei einer freien Theatergruppe mit. Sie wirkte bei Stücken im Rationaltheater und bei verschiedenen Kurzfilmen mit.

Werner Gerl

Datum:

16.11.13

Uhrzeit:

20:30 Uhr

Eintritt:

12 €

Noch freie Sitzplätze:

0