Veranstaltungskritiken
Würdigung vergangener Veranstaltungen in der Kneipenbühne:

Tapsi das Wiesel – Lesung mit der Autorin
Am Sonntagnachmittag gab’s – wie bei der ersten Ausgabe bei Kaffee, Kuchen und Kerzenschein – auf der Kneipenbühne die zweite Kinderbuch-Lesung mit der sympathischen Schriftstellerin Petra Wiesner.
Innerhalb erstaunlich kurzer Zeit veröffentlichte die Finsterweilingerin drei Bücher: „Tapsi das Wiesel“, „Tapsi auf großer Fahrt“ und „Tapsi auf der Suche“. Dass das vierte („Tapsi auf Verfolgungsjagd“) in Arbeit und fast schon fertig ist, lässt auf eine opulente Märchensaga mit weiteren Folgen hoffen; und die fantasievolle, oft lustige, immer spannende durchgängige Geschichte ist vorzüglich getaktet, denn Wiesner, Mutter von inzwischen drei erwachsenen Söhnen weiß, was für Kinder funktioniert, die noch nicht selbst lesen können: jedes Kapitel besteht aus drei Vorleseseiten, und die bilden ein perfektes Gute-Nacht-Unit, das übrigens nicht in extra großen Lettern geschrieben ist, sondern in normalem Romanformat.
Nach der Zusammenfassung „Was bisher geschah“ las Wiesner aus dem zweiten Buch, das sich als ein spannendes Kopf-Road-Movie entpuppte. Die Autorin hielt beim Vorlesen stets die Spannung, und unterbrach zudem ihre Lesung an entscheidenden Stellen, um zur Gitarre zu greifen und eigene, kurze, selbst komponierte kindgerechte Mitsinglieder zu präsentieren, bei denen das Publikum hin und wieder begeistert mitklatschte. Einen der Höhepunkte bildete ein zweistimmiger Kanon, der vom Publikum erstaunlich gut umgesetzt wurde.
Vor der Veranstaltung und in der Pause gab es eine Slideshow mit den liebevoll gestalteten Illustrationen Golly Hertleins.