Was läuft

Bananz – brachiale Lieder

23.
Mai

Der Arbeiter, der mit der Weisheit eines Philosophen spricht. Worte umklammern dich und ratternd siehst du einen schwarz-weiß-Film in deiner Seele flimmern. Und dann hörst du den Regenbogen! Wir folgen in Vororte, längst geschlossene Cafes, Schrottplätze …
Francois Villon wankt mit Qualtinger in die nächste Bar und singt dabei Tom Waits. Charles Bukowski sitzt in der Ecke und findet Liebe, wo sie keiner vermutet.
Ein Sergio Leone Western mit authentischen Einzelgängern, wahrhaftiger als der Alltag. Schüsse fallen, die doch nur Küsse sind. Keine Toten, nur das Leben. Da gibt‘s nix Wehleidiges, weil das gar nichts zur Sache tut.

Bananz' Figuren scheinen wie aus einem Film zu springen. Durch die Beschreibung kleinster Details und Eigenschaften werden sie plastisch und greifbar. Nicht zuletzt die Ironie und die Aufdeckung so mancher Macken seiner Charaktere sorgen für den ein oder anderen Lacher. Der Abend schwingt in Leichtigkeit zwischen Wienerlied und Kabarett. Dabei begleitet sich der Sänger selbst an der Gitarre.

Presse:
… nach nicht einmal zwei Takten fragt man sich, mit und ohne hinschauen: Seit wann singt denn der Tom Waits auf Österreichisch? (Franz J. Sauer – Wiener)
… räudiger Strizzisoul wie von Percy Sledge mit Restfett’n geheult, aber auch Balkan Country and Western … (Fritz Ostermayer - FM4)
… seine bluesig-raue Stimme klingt nach Tom Waits aus dem Mühlviertel … Weinerliche Stimmung kommt nie auf, […] Naturgenie oder hart abgerungene Kunst, egal, Philosophen im Saustall ist ein furioses Album … (Sebastian Fasthuber – Falter)
… der Musiker und Liederschreiber mit einer Stimme, die zwischen Dreck und Dringlichkeit ein höchst feinfühliges Wesen erkennen lässt...ein echtes Original … (Reinhold Gruber - OÖ Nachrichten)
… Bänkelgesang, Bob-Dylan Gitarre, stilistisch irgendwo zwischen Chanson, Soul und Rockballade irrlichternd, das ist diese Musik […] das klingt grossartig … (Samir Köck - die Presse)
… (die) Songs handeln von Verlierern, Versagern, Entwurzelten, Zweiflern Trutscherln und Selbstüberschätzern. Damit irgendwie ein wenig von uns allen … Ein erfrischend ungewöhnlich, philosophisch skurriles Projekt … (Dietmar Hoscher – Concerto)

mehr vom Künstler: Bananz (bitte anklicken!)

Datum:

23.05.26

Uhrzeit:

20:30 Uhr

Eintritt:

18 €

Noch freie Sitzplätze:

55