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Monsieur Pompadour

31.
Okt

Im Sommer 2014 verschlug es den französischen Bohème Monsieur Pompadour nach Berlin. Zu dem illustren Kreis seiner rauschenden Feste gehörten ein belgischer Sänger, ein ungarischer Geiger, ein äußerst schweigsamer Bassist und ein adeliger Gitarrenvirtuose. Sie gründeten eine Band und überzeugen seither mit einer ganz speziellen Mischung aus heiterem Swing, ambitionierter Wildheit und einer Prise Melancholie. Chansons und Songs über das Leben und die Liebe, vierstimmig gesungen und interpretiert im Stil ihrer Idole Django Reinhardt und Stephane Grappelli. Zum Einstand verlieh ihnen Monsieur Pompadour die Ehre seines wohlklingenden Namens und verschwand dann als blinder Passagier auf einem Luxusdampfer.

Ernesto: Gesang, Gitarre
Ferenc Krisztián Hegetüdok: Violine, Diverses, Gesang
Florian von Frieling: Sologitarre, Mandoline, Gesang
Antti Virtaranta: Kontrabass, Gesang​​​

Jazz Manouche (oder auch Sinti Swing) etablierte sich ca. 1930 in Paris durch das legendäre Quintette de Hot Club du France. Die Hauptprotagonisten waren der Gitarrist Django Reinhardt, ein Angehöriger der Manouches, der in Frankreich lebenden Sinti, und der französische Geiger Stéphane Grappelli. Es entstand ein eigenständiges europäisches Genre, das sich vom amerikanischen Swing unterschied und weltberühmt wurde. Charakteristisch ist die perkussive Gitarrenbegleitung, genannt „La Pomp“, die der Musik ihren unnachahmlichen Swing Drive gibt. In der jüngeren Vergangenheit scheint es, als erlebe der Swing Manouche besonders in Berlin wieder eine Phase besonderer Aufmerksamkeit. Seit 2014 ist „Monsieur Pompadour“ ein fester Bestandteil dieser Szene.

"Das Verbindende von Songs über viele Sprachen hinweg, das macht für uns das European Songbook aus. Die Stimmen von Paolo Conte, Hildegard Knef, Francois Hardy, M.A. Numminen, Gianna Nannini, Manfred Krug u.v.m. sind zu einer europäischen Kultur geworden, die uns inspiriert.
In bester Varieté-Tradition solieren wir dabei auf der singenden Säge, scheitern an der Zugflöte, bringen unser Publikum zum Mitsingen und unterhalten es mit fragwürdigen Geschichten."

Mehr zur Band: https://www.monsieurpompadour.de

Datum:

31.10.26

Uhrzeit:

20:30 Uhr

Eintritt:

20 €

Noch freie Sitzplätze:

55