Novemberprogramm
>> Vorschau auf Dezember 2019

Die Konzerte beginnen um ca. 20:30 Uhr, falls nicht anders vermerkt!
Die Kneipenbühne steht übrigens zu privaten Familienfesten zur Verfügung (im Sommer gern auch im Garten) - Zur Klärung der Modalitäten genügt ein Anruf unter 09182 450. Oder machen Sie sich ein persönliches Bild und besuchen uns nach kurzer Terminabsprache.
2.11. Wolfgang "Wuffi" Kamm

Eintritt 12,00 €

Lieder aus dem Zyklus depressiver Oberpfälzer Zwangspoesie: Von amüsanten Liebesliedern in schwermütig heiterer Interpretation über schmutzige Lieder, die sich gewaschen haben bis zu trimedialtauglichen Rock'́n'Roll-Hammerhits mit integrierter Mitsingoption reicht die Liedermacherei von und mit Wolfgang Kamm, die er unter dem Titel: „wos muaß i song?“ in einer Premierenveranstaltung dem O'wei-Publikum vorstellt. Ein Hörerlebnis, dass sich sehen lassen kann!

Als Ergänzung meine O'wei-Kritik (April 2018):
Wuffi Kamm – Träger des Oberpfälzer Kabarettpreises und der „weltweit einzige Kammediant“ – überzeugte im vergangen O’wei-Konzert mit großem musikalischem Können und einer enorm sympathischen Ausstrahlung. Dazu kamen schauspielerische Fähigkeiten, die sich in einer oft umwerfend komischen Wandlungsfähigkeit und Sprachgewandtheit ausdrückten. Ob als Essener Tourist im Land der Weißwurst, ob als g’scherter, etwas einfach geschnitzter Oberpfälzer namens Sepp Kraus, ob als neuer (indischer) Pfarrer in der Gemeinde oder auch als er selbst: immer überzeugte er und evozierte eine Lachsalve nach der anderen. Im Vergleich zu seinem Debütauftritt vor etwa anderthalb Jahren hat sich Wuffi Kamm verbessert: nicht um hundert Prozent, denn das hieße ja, dass er doppelt so gut geworden wäre. Nein. Die Steigerung beträgt mindestens zweihundert Prozent. Zwar befindet sich der „iCross4“-Sketch noch immer im brandneuen Programm; allerdings jetzt derart verfeinert, dass die Szene nun wirklich zum Brüllen ulkig wirkt. Einst vom Kraus-Sepp vorgestellt, wird das klerikale Kommunikationsmittel nun auf subtile Weise von Pfarrer Ranga präsentiert, in dessen Rolle Kamm mit minimalistischen Untensilien zu schlüpfen weiß – eine schwarze Perücke, eine Brille und ein Lätzchen, das einen Talar andeutet, reichen ihm – dazu kommt ein überzeugend gebrochenes Deutsch. Das ist bei Weitem nicht alles, was Kamm „drauf hat“: er kann sein Publikum mühelos zum Mitsingen bewegen, er persifliert mit „depressiver Oberpfälzer Zwangspoesie“ die Schnappatmung der Schlagersängerin Nena, er erinnert mit dem Song „Sex in der Speis“ an Carlos Santana, er ist ein wortgewandter Schnellsinger und hat einen zum Niederknien authentischen eins-und-drei-Mitklatsch-„Hit“ im Repertoire. Und wenn es etwas Ähnliches gäbe wie die (unsäglich chauvinistische) Fernsehsendung „Ladies Night“ – für Gentlemen, versteht sich: Wuffi wäre der Mann!


Wuffi Kamm
9.11. Old Folks

Eintritt 14,00 €

Die Band:
Sepp Frank (vocals, bass, accordion)  
Hans  Meier(vocals, guitar)
Wolfgang Berger (vocals, guitar, bass

Die Musik:
American Folk von Arlo Guthrie bis Gordon Lightfoot
Countryklassiker von  Johnny Cash bis John Denver,
Blues von Eric Clapton bis Muddy Waters,
Evergreens von Neil Young bis Chris Christofferson.

 100 % Handgemacht und unplugged

Old Folks
16.11. Ronley Teper Trio

Eintritt 15,00 €

Ronley Tepers Projekt "Lipliners" begann mit einer monatlichen Show im legendären Tranzac Club in Toronto. Teper lud eine Reihe wechselnder Musiker, Animateure und Videokünstler aus Toronto ein, um öffentlich ihre Lieder und Geschichten zu improvisieren. Aus diesem Prozess erwuchs eine Reihe von Arbeiten, die eine Vielzahl stilistischer Einflüsse aus Folk, Funk, Jazz, Kino, theatralischer Komödie und Popmusik betrafen, vergleichbar mit Künstlern wie Tom Waits, Mary Margaret O'Hara, Frank Zappa und Kate Bush.

Ronley wurde in Südafrika geboren und wuchs in Toronto auf. Die Musikerin und Performancekünstlerin ist seit fast zwei Jahrzehnten aktives Mitglied der Kunstszene. In dieser Zeit nahm sie fünf Independent-LPs auf; sie komponierte und spielte Werke für Puppentheater sowohl bei Summerworks als auch bei Fringe-Festivals in Toronto und Montreal; Sie hatte Musiksendungen im Fernsehen, schuf Dokumentarfilme und einige Videospiele und arbeitete in der Werbung. Anfang 2010 wurde sie als Gastrednerin bei den ersten TEDx-Gesprächen in Bangkok (Thailand) eingeladen und nutzte die Gelegenheit, um Vokal-Improvisations-Musikworkshops für Mittelschulkinder an internationalen Schulen zu organisieren und im ganzen Land aufzutreten. Seitdem nahm Teper an zahlreichen Kollaborationen und Künstlerresidenzen von Reykjavik (Island) bis Guadalajara (Mexiko) teil, wo sie ihre Werke zeigte und ausstellte.


Ronley Teper
23.11. The Lucky Rulers

Eintritt 0,00 €

Die Welt der Musik ist unerschöpflich. 3 Könner haben sich getroffen und entwickeln einen Heidenspass an der Konjugation des Unmöglichen. Aber keine Angst, es geht nicht um intellektuelle Elfenbeintürme, sondern um erdige tanzbare Grooves, herrliche Songs z.B. von Kevin Coyne, Tom Waits, Screamin Jay Hawkins und spielerische Improvisationen. Rock, Blues, Jazz, spannende Ausflüge in diverse Klanguniversen. Alles ist möglich, keine Angst vor nix; sogar Kitsch und Schmalz sind erlaubt.

Achim Goettert
– reeds, e-bass (Reichenschwand; Papa Caliente, Blues Roots)
Keili Keilhofer
– gitarre, vocal (Nürnberg; Kevin Coyne, NC Brown BB, Doc Knotz)
Klaus Mages
– drums, synth, vocal (Köln; Trio Rio, Rain Birds, Pata Masters)

The Lucky Rulers
 
30.11. Bairisch Diatonischer Jodelwahnsinn

Eintritt 15,00 €

Der Bairisch Diatonische Jodelwahnsinn kommt authentisch daher, bairisch-gradraus und anarchisch – kultiges Musikkabarett, hintersinnig, aberwitzig, schlitzohrig!
Wenn Otto Göttler, Gründer des Jodelwahnsinns, zu seiner Ziach greift, ist Aufhorchen angesagt:
Zuerst auf das, was ihn ausmacht - das Instrument und die ureigene bairische Heimatsprache perfekt miteinander zu verschmelzen, dann sein „Botschaften vermitteln“ - frisch, frech und frei von der Leber weg. Zusammen mit Geli Huber, virtuose Harfenistin und bayerische Musikantin par excellence, die auch mit dem Hackbrett zeigt, dass sie mächtig auf Zack ist. Als Dritter im Bunde Tobias Andrelang, perfekt im Bassbereich, am Kontrabass und der Gitarre, dem die Volksmusik und das G'stanzl singen im Blut liegen.

Bairisch, diatonisch und jodelwahnsinnig eben!


Bairisch Diatonischer Jodelwahnsinn
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Ermäßigung für Mitglieder: bei Konzerten 3 €, bei Filmen 1 €.
Nur bei Konzerten: 2 € Ermäßigung für Schüler, Studenten, Behinderte mit Ausweis. Programmänderungen vorbehalten.