Meridianerland - Wissenschaft und Menschheit

Andrea Limmer
geschrieben von golly am 17.12.2016 spät, spät in der Nacht oder besser: früh, früh am Morgen

Andrea Limmer präsentierte am Samstag in der gut gefüllten Kneipenbühne ihr Kabarettprogramm „Limmer wider Lichterglanz – eine niederbairische Weihnachtsrevue“. Vor einem begeisterten Publikum zog die gut gelaunte Landshuterin alle Register, um ihre Zuhörer mit Lachsalven zu therapieren. Das gelang vorzüglich mit Geschichten vom Krampus, von Kevin, dem "vierten der Heiligen Drei Könige" oder über ihre Mitbewohnerin Cilli, mit Gedanken zu merkwürdigen Gepflogenheiten in der Weihnachtszeit, mit einer kurzen aber deftigen Lesung aus ihrem Buch (eine Kurzgeschichte über ein preußisches Ehepaar in einem niederbayerischen Wirtshaus) und mit vielem mehr. Wie schon im Mai zeigte „d’Limmeri“, dass sie aus dem Stegreif stundenlang Geschichten erzählen kann, ohne Tempo und Niveau zu verlieren; das tut sie risikofreudig, ohne Netz und doppelten Boden, reagiert auf Zurufe aus dem Publikum und wirkt in jedem Moment souverän; zudem singt sie zur Ukule meist Lustiges, oft Freches, manchmal Nachdenkliches, Gefühlvolles. Nach dieser Weihnachstrevue der etwas anderen Art ist die Vorfreude auf ihren O'wei-Auftritt im März groß.

Foto: Volker, Film: Golly
And now for something completely different
(das kann man übrigens auch anklicken!)

Hier ein interessanter Link: Provinzklang, eine Arbeit von Florian Lange. In der dortigen Navileiste (oben quer) "Kneipenkünstler" anklicken. Viel Spaß!
In eigener Sache:
Meinen zweiten Roman Lucky und Bajazzo (bitte anklicken) gibt es nach wie vor exklusiv bei Amazon und Kindle und selbstverständlich in der Kneipenbühne.

Das meint das Neumarkter Tagblatt (15.3.2013): Zeitreisen – sie sind ebenso faszinierend wie unbuchbar. Was wäre, wenn ich dieses und jenes noch einmal erleben könnte, um mich dann ganz anders zu entscheiden, gehört zum Durchstöbern alter Fotos oder zum Sehen eines alten Filmes …(zum Weiterlesen bitte anklicken)
… und das die Neumarkter Nachrichten: (23.3.2013): Literatur ist Arbeit. Das ist bekannt seit Thomas Mann, der morgens mehrere Stunden und nachmittags mehrere Stunden die Einsamkeit seines Arbeitszimmers suchte und an seinen Werken arbeitete … (zum Weiterlesen bitte anklicken)

 
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